Parodontitisbehandlung in München Schwabing am Kaiserplatz
In unserer Zahnarztpraxis in München Schwabing behandeln wir alle Formen der Parodontitis, umgangssprachlich Parodontose genannt. Wir therapieren nach einem genauen Behandlungsplan, dem eine umfassende Diagnose vorausgeht und der speziell auf Ihre Situation zugeschnitten ist.
Bei Parodontalerkrankungen handelt es sich um Infektionen und Entzündungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates, also auch des Knochens.
In einem frühen Stadium schwillt das Zahnfleisch an, kann rot werden und Blutungen treten auf. In der fortgeschrittenen Form, der sogenannten Parodontitis, geht das Gewebe zurück, der Knochen baut sich ab, Zähne lockern sich und können im Extremfall sogar ausfallen.
Parodontitis tritt vor allem bei Erwachsenen auf, aber auch Jugendliche können betroffen sein. Gemeinsam mit Karies handelt es sich bei diesen Erkrankungen um die größten Gefahren für Ihre Zahngesundheit.
Von einer Parodontitis sind immerhin ca. 80 % der Bevölkerung betroffen. Diese schleichende Erkrankung verläuft meist unbemerkt und betrifft den gesamten Zahnhalteapparat. Sie wird auch als „silent tooth killer“ bezeichnet.
Ursache einer Parodontitis ist meist ein aggressiver bakterieller Biofilm. Eine Parodontitis verläuft schubweise und kann unbehandelt im schlimmsten Fall zum Verlust der Zähne führen. Doch nicht nur die Zähne, sondern auch die Allgemeingesundheit des Patienten ist betroffen! Mittlerweile ist bekannt, dass Parodontitis das Risiko für koronare Herzkrankheiten, Schlaganfälle und Frühgeburten erhöht. Auch Diabetes und Erkrankungen des arthritischen Formenkreises werden negativ beeinflusst
Auf diese unauffällig verlaufende Erkrankung entfallen ca. 95 % der Fälle. Die Patienten haben meist keine Beschwerden.
Nur 5 % der Patienten sind hiervon betroffen. Diese Form der Parodontitis zeichnet sich durch einen schweren, progressiven Verlauf aus. Aggressive Bakterienstämme sind die Ursache.
Diese seltene Form der Parodontitis betrifft junge Patienten oft in der Pubertät und verläuft rasch und aggressiv. Ursache sind auch hier zerstörende Bakterien.
In der Parodontologie arbeiten wir in München Schwabing nach einem exakten Behandlungsschema. Nur so kann Frau Dr. Maryam Ohling eine genaue Diagnose der Parodontitis und die optimale Behandlung sicherstellen.
In der Eingangsuntersuchung wird eine Parodontitis frühzeitig erkannt. Parameter, wie die Tiefe der Zahnfleischtaschen, der Blutungsindex, die Belagsanreicherung und eine eventuelle Sekretion werden dokumentiert. Auch die familiäre Anamnese wird erfasst, um das Risikoprofil des Patienten zu bestimmen. Gegebenenfalls schließt sich ein Interleukintest für die Erkennung der genetischen Disposition des Patienten an. Röntgenaufnahmen und bei Bedarf 3D-Diagnostik kommen routinemäßig zum Einsatz. Bakterielle Abstriche erleichtern die Diagnose und gezielte Therapie der Parodontitis.
Mittlerweile ist bekannt, dass eine direkte Korrelation zwischen dem Vorhandensein bzw. der Menge von Bakterien und dem Schweregrad einer Parodontitis besteht. So werden in unserer Praxis in Schwabing alle möglichen Faktoren von Ursache und Wirkung erkannt. Das Ziel ist, Abbauprozesse des Zahnhalteapparats zu stoppen oder ganz zu verhindern.
Zu Beginn steht die umfassende Ermittlung des Knochenabbaus, der Zahnlockerung, der Blutung, bzw. der Sekretion. Bei Bedarf folgen ein mikrobiologischer Abstrich und ein Röntgenbild. Nach der schonenden Reinigung des Zahnfleischsaumes wird der Patient in Hygienetechniken eingewiesen. Anschließend wird zusammen mit Frau Dr. Maryam Ohling die geeignete Therapie der Parodontitis festgelegt
Die Tiefenreinigung der Wurzeloberflächen findet schmerzfrei unter Lokalanästhesie statt. Wir arbeiten schonend von Hand mit teilweise maschineller Unterstützung. Gegebenenfalls kommt ein Antibiotikum, abgestimmt auf das Ergebnis des mikrobiologischen Abstrichs, zum Einsatz. Es wird eine komplette Desinfektion der Mundflora mit Chlorhexidin zur Entfernung der Bakterien (FMD – Full Mouth Desinfection) durchgeführt.
In manchen Fällen muss zusätzlich eine Operation der Zahnfleischtaschen durchgeführt werden. Sei es, weil die Entzündung nicht vollständig ausgeheilt oder aber der Kieferknochen zu stark abgebaut ist. Dabei wird schonend, unter lokaler Betäubung, das Zahnfleisch geöffnet und ein Knochenaufbau mit regenerativen Materialien (Emdogain) und Knochenersatzmaterialien bzw. eigenem Knochen durchgeführt. Diesen Vorgang bezeichnet man als Guided Tissue Regeneration (GTR) bzw. Guided Bone Regeneration (GBR). Lockere Zähne können wieder fest werden!
Um das Ergebnis zu erhalten, sind regelmäßige Kontrollen und professionelles Nachreinigen entscheidend. Mögliche neue, lokale Entzündungsherde werden durch eine antibakterielle Behandlung im Entstehungsstadium behandelt und Rezidive langfristig verhindert. Die Dentalhygienikerin plant individuell die nötigen Abstände der weiteren Behandlungen.